fabre-Abgasreinigung erhält Handwerkspreis der genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken

Auszug Pressemitteilung der genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken:

Handwerkspreis geht an innovativen Betrieb in Waiblingen

Mit dem Preis des Handwerks der genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken wurde die merath metallsysteme GmbH ausgezeichnet. Formaldehyd basierte Abgasreinigung, kurz „fabre“, nennt das Waiblinger Unternehmen ihr vollkommen neu entwickeltes System, um Stickoxide und Formaldehyd aus dem Abgas von mit Biogas betriebenen Blockheizkraftwerken zu filtern. Die leicht nachrüstbare Anlage vereint dabei zwei Prinzipien: eine Abgaswäsche und einen Abgaswärmetauscher. Das Abgas wird zuerst durch einen mit Fluid getränkten Filter geleitet (Wäsche). Durch chemische Reaktionen mit dem Fluid werden das krebserregende Formaldehyd und die Stickoxide zum Kunstharz Aminoplast sowie zu Wasser und Stickstoff. Außerdem werden weitere Schadstoffe wie Schwefel- und Kohlenstoffoxide sowie Feinstaub entfernt. Nach der Wäsche wird das Abgas in einem Wärmetauscher abgekühlt, wodurch etwa zwei Drittel der noch enthaltenen Flüssigkeit kondensieren. Auf diese Weise werden nach der Wäsche übrig gebliebene Schadstoffe weiter reduziert. Dadurch wird nicht nur die Geruchsbelästigung durch Abgase deutlich reduziert, sondern auch gesundheitliche Risiken für Beschäftigte und Anwohner werden beseitigt.

Das nach der chemischen Reinigung verbleibende Fluid entspricht leicht verschmutztem Abwasser und darf in das Abwassersystem eingeleitet werden. Das Aminoplast kann als Ausgangsstoff für die Biogasgewinnung wieder in den Biogasfermenter zurückgeführt werden. Im Gegensatz zu bereits bekannten Abgasreinigungssystemen verschwendet fabre zudem auch keine wertvolle Energie durch Nachverbrennung. Somit leistet merath mit seiner Innovation einen entscheidenden Beitrag zum Umweltschutz und unterschreitet dabei wie selbstverständlich geltende und sogar künftige Grenzwerte deutlich. Dabei wird die von merath entwickelte Lösung in mit Biogas betriebenen Blockheizkraftwerken ebenso eingesetzt, wie in solchen, die mit Klärgas, Deponiegas, Holzgas oder Pflanzenölen betrieben werden. Das funktioniert schon heute bei Anlagen mit einer elektrischen Leistung von bis zu 500 Kilowatt. Die merath metallsysteme GmbH ist Gehäuse-Experte für Elektronik und blickt dabei auf mehr als achtzig Jahre Erfahrung im Bereich der Metallverarbeitung zurück.

Weitere Informationen zur fabre-Abgasreinigung finden Sie auf fabre.info.

Die offizielle Pressemitteilung vom baden-württembergischen Genossenschaftsverband finden sie auf wir-leben-genossenschaft.de.

22. Juni 2017
Veröffentlicht unter: News